11.6.24

Unternehmerische Strategien für nachhaltige Transformation

Unternehmerische Strategien für nachhaltige Transformation

Im Zuge des dynamischen Wandels, beeinflusst durch globale Megatrends, stehen Unternehmen die die Ziele des Europäischen Green Deals erfüllen möchten, vor der Herausforderung, ihre Geschäftsmodelle nachhaltig zu transformieren. Dies betrifft nicht nur individuelle Unternehmen, sondern ganze Branchen. Als Beispiel wird die Beratung eines großen österreichischen Autohauses durch den Partner des Verein Energieforum Österreich, der bab Unternehmensberatung herangezogen. Aufgrund der Umstellung des Transportwesens muss sich das Unternehmen intensiv mit den Zukunftstrends der Mobilität auseinandersetzen.

Zukünftig könnten Straßen und Parkplätze zu öffentlichen Räumen der Mobilität transformiert werden, das Angebot an Shared Mobility weiter wachsen und das Stadtbild von sogenannten Shared Streets geprägt sein, die Radfahren, zu Fuß gehen, soziale Aktivitäten und lokalen Autoverkehr integrieren, um gemeinsame öffentliche Räume zu schaffen.

Modelle zum Erfolg

Um solche Herausforderungen anzugehen, wurde die Methode "Future Room", entwickelt vom Zukunftsinstitut, angewandt. In Zusammenarbeit mit einem interdisziplinären Führungsteam, bestehend aus Geschäftsführung, Werkstätten-, Finanz- und Marketingleitung, wurden Strategien für ein zukunftsfähiges Autohaus entwickelt. Während zweier Workshops konnten rasch umsetzbare Maßnahmen abgeleitet werden, wie etwa der Fokus auf digitale Kompetenzen, die Einbindung der Belegschaft in die Weiterentwicklung, und die Errichtung eines modernen Arbeitsumfelds für die Besucher des Autohauses, um den Geist eines digitalen Autohauses schon heute zu vermitteln.

Ein zentraler Aspekt dieser Transformation ist die Berücksichtigung der sozialen und ökologischen Verantwortung des Unternehmens. Dies umfasst freiwillige Maßnahmen, die zum Wohl der Gesellschaft und zur Schonung der Umwelt ergriffen werden. Das Autohaus hat in partizipative Prozesse investiert, um die Bedürfnisse und Erwartungen der verschiedenen Interessengruppen besser zu verstehen und in die Unternehmensstrategie zu integrieren. Dies führt nicht nur zu einer verbesserten Einbindung der Mitarbeitenden, sondern auch zu einem positiven Beitrag für die lokale Gemeinschaft und die Umwelt.

Weg in eine nachhaltige Zukunft

Für eine erfolgreiche Zukunftsgestaltung in Einklang mit den ambitionierten Zielen des Green Deal ist es unerlässlich, neben finanziellen Kennzahlen auch die sozialen und ökologischen Auswirkungen der Geschäftstätigkeit zu messen und zu optimieren. Das Autohaus hat Maßnahmen ergriffen, um den CO2-Fußabdruck zu reduzieren, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und lokale Gemeinschaftsprojekte zu unterstützen.

Durch Investitionen in Technologien, die sowohl wirtschaftlichen als auch gesellschaftlichen Nutzen bieten, wie z.B. das Angebot von Car-Sharing-Diensten oder Investitionen in lokale Infrastrukturprojekte, schafft das Autohaus einen Mehrwert, der über den rein wirtschaftlichen Erfolg hinausgeht. Diese strategische Ausrichtung ermöglicht es dem Unternehmen, aktiv zur nachhaltigen Entwicklung beizutragen und sich proaktiv mit den Herausforderungen der Zukunft auseinanderzusetzen.

Die beschriebenen Maßnahmen und Methoden, wie die Methode "Future Room", bieten wertvolle Werkzeuge, um diese Transformation systematisch und erfolgreich zu gestalten. Durch eine solide Balance aus ausreichender Diskussionszeit und straffem Durchführen der einzelnen Phasen konnten während der Beratung konkrete und mit dem Unternehmen identifizierbare Maßnahmen erarbeitet werden, an denen bereits gearbeitet wird. Diese Ansätze ermöglichen es, sich proaktiv mit den Herausforderungen der Zukunft auseinanderzusetzen und darauf vorbereitet zu sein.

Erfahren Sie mehr darüber wie Sie auch Ihr Unternehmen proaktiv und sicher in eine nachhaltigere Zukunft führen können.

Quelle: Partner des Vereins Energieforum Österreich - bab Unternehmensberatung GmbH