11.3.24

Renewable Energy Directive (RED II) für 2030

Renewable Energy Directive (RED II) für 2030

Die Renewable Energy Directive (RED II) ist eine Initiative der EU, die darauf abzielt, den Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergiemix bis 2030 zu erhöhen. In ihrem Bestreben, die Klimaziele zu erreichen und die Energiewende voranzutreiben, hat die Europäische Union eine Reihe von Neuerungen und Änderungen vorgenommen, die in der RED II festgelegt sind. Hier möchten wir einen zusammenfassenden Überblick geben und darstellen was die RED II für österreichische Unternehmen bedeut.

Die EU hat sich verpflichtet, den Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergiemix bis 2030 auf mindestens 32% zu erhöhen. Ein hoch gestecktes Ziel, das dazu beitragen soll, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und den Übergang zu nachhaltigen Energiequellen zu beschleunigen. Auch steht die Förderungen erneuerbarer Energien im Verkehrssektor im Vordergrund. Der Anteil erneuerbarer Energien im Verkehr soll bis 2030 auf mindestens 14% erhöht werden. Dies wird durch Maßnahmen wie die Förderung von Elektrofahrzeugen und den Ausbau der Ladeinfrastruktur von Unternehmen unterstützt.

Die RED II legt auch strenge Kriterien und Zertifizierungsverfahren für die Nutzung von Biomasse fest, um sicherzustellen, dass deren Produktion umweltfreundlich und sozial verträglich ist. So soll die die Nutzung von Biomasse zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen beitragen. Der Anteil von erneuerbaren Energien im Wärmesektor soll bis 2030 auf mindestens 32% steigen. Dies wird durch Maßnahmen wie die Förderung von Solarthermie, Wärmepumpen und Biomasseheizungen für Gebäude erreicht.

Compliance Standards werden für viele Unternehmen die von den Zielvorgaben der RED II betroffen ein immer akuteres Thema. Das gleiche gilt für diverse Nachhaltigkeitsanforderungen und das Überdenken von bestehenden Risikomanagementstrategien. Für weitere Informationen zur Renewable Energy Directive (RED II) besuchen Sie die offizielle Website der Europäischen Kommission oder nehmen Sie direkt Kontakt mit unseren Expert:innen auf.

Quelle: https://joint-research-centre.ec.europa.eu